Geplante Baumassnahmen

Hier finden Sie Informationen über unsere geplanten Baumassnahmen.

Verschleiß- und alternsbedingt steht eine Erneuerung zahlreicher Anlagenteile aus, um einen sicheren und effizienten Anlagenbetrieb gewährleisten zu können. Neben den baulichen Sanierungs- und Umbauarbeiten auf der Gesamtanlage ist die Erneuerung der Maschinentechnik und der Verfahrens- und Prozesstechnik erforderlich. Die Erneuerung des Prozessleitsystems und der Niederspannungsanlage einschließlich der Automatisierung ist ebenfalls notwendig, da die vorhandenen Systeme nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen. Ebenso wird das Betriebsgebäude komplett umgebaut.

Baubeginn: Ende 2016 / Anfang 2017

Daten 1. bis 3. Bauabschnitt, Sohlvertiefung von km 4,40 bis km 6,30.

Beschreibung:
- Länge des Gewässeranschnitts ca. 1.900 m.
- Vertiefung des Gewässers zur Wiederherstellung der natürlichen Vorflut, welche aufgrund der Einwirkungen der bergbaubedingten Senkungen nicht mehr gegeben ist.
- Bodenaushub ca. 110.000 m³.
- Querung von Versorgungsleitungen (1 Ferngasleitung DN 300, Wasserstoff, AIR LIQUIDE, 1 Ferngasleitung DN 400, Westgas GmbH, 2 Ferngasleitung DN 100, Cumol und Benzol, Infracor GmbH) durch eine Verrohrung des Gewässers (DN 3,2 m, L= 20,0 m) im geschlossenen Rohrvortriebsverfahren.
- Vorlaufend zum Gewässerumbau: Bauliche Ertüchtigung und Umbau von 5 Brückenbauwerken zur Anpassung an die neuen statischen Erfordernisse (tieferer Gewässereinschnitt).
- Besonderheiten: Der Gewässerumbau dient vorrangig zur Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit, um die natürliche Migration der im Gewässer lebenden Organismen zu ermöglichen. Ziel ist es u.a., die Zielvorgaben der EU-WRRL nach Umsetzung der Baumaßnahme zu erreichen.

Bauzeit: 3. Quartal 2016 bis Ende 2018

Am Hoppeibach wird das vorhandene Mischwasserpumpwerk aufgegeben und durch den Neubau eines kombiniertes SW-/ RW-Pumpwerk ersetzt. Über neue in offener Bauweise erstellte Druckrohrleitungen wird das Schmutzwasser in den vorh. Qt- Kanal Herringer Bach und das Regenwasser in den Hoppeibach unterstrom des vorhandenen Bachpumpwerkes Hoppeibach abgeleitet.

Technische Daten:
 - Pumpwerk mit Hochbauteil
 - Förderleistungen  Pumpwerk: SW:  200 l/s/ RW: 300 l/s
-  2 RW-Druckrohrleitungen: DA 355/DA 500, l= 420m
-  2 SW- Druckrohrleitungen: DA 315/DA 400, l= 540m.

Baubeginn: Februar 2017

Am Hoppeibach wird ein Qt- Kanal mit 2 Regenwasserbehandlungsanlagen in 2 Bauabschnitten erstellt. Die Volumina der RW- Behandlungsanlagen werden weitestgehend in vorhandenen Kanälen aktiviert. Die Qmax- Kanäle DN 2200 und DN 1600 werden in offener Bauweise erstellt. Der Neubau des Qt- Kanals DN 400/ DN 500  erfolgt bei rd. 1700 m Länge auf rd. 1.300m im Rohrvortriebsverfahren.

Der Qt- Kanal leitet die Schmutzwässer aus dem vorh. Stauraumkanals SKU Am Damm sowie den neu gebauten Stauraumkanälen Kamener Str. und Fangstr. zum Schmutzwasserpumpwerk Hoppeistraße ab. Die Entlastungswassermengen werden über Pufferbecken gedrosselt und in den Hoppeibach abgeleitet.

Technische Daten: 
Bauabschnitt 1:
 - Regenwasserbehandlungsanlage SKU Fangstr. (V= 1.300 m³, Qd= 40 l/s) mit Drossel- und Entlastungsbauwerk
- Pufferbecken V=330 m³ (Erdbecken)
-  Qmax- Kanal DN 1600, l= 140m
- Qt- Kanal DN 500, l= 700 m, zwischen Fangstr./ Deutzholz und PWK Hoppeistr.
Baubeginn: März 2017

Bauabschnitt 2:
- Regenwasserbehandlungsanlage SKM Kamener Str. (V= 1.140 m³, Qd= 40 l/s) mit Drossel- und Entlastungsbauwerk
- Qmax- Kanal DN 2200, l= 150m
- Pufferbecken V=750 m³ (Erdbecken)
- Qt- Kanal DN 400, l= 370 m, zwischen SKU Am Damm und SKM Kamener Str.
- Qt- Kanal DN 500, l= 630 m, zwischen SKM Kamener Str. und Fangstr./ Deutzholz (Teilstück 60 m mit Kreuzung Bahnlinie)
Baubeginn:  April 2017

Bezeichnung
Um die Entflechtung des Kortelbaches voranzutreiben, ist vorgesehen den Bau der Regenwasserbehandlungsanlage (Pro. 2.139) in zwei Abschnitte zu unterteilen. Bau des SKU bis zum Schacht A337 und den Bau des RÜs.

Beschreibung
Regenwasserbehandlungsanlage SKU:
- rd. 300 m DN 2400  sowie rd. 90 m DN 2600 Kanalquerschnitt, mittlere Tiefe rd. 4,60 m u. 
  GOK, 2 Schachtbauwerke
- Entlastungbauwerk mit rd. 23 m Schwellenlänge, eigebauter Tauchwand sowie Höhenstandsmessung, Abmessungen Bauwerk außen > Breite = 4,70 m/ Länge = 25,30 m/ Tiefe = 4,86 m
- Entlastungsgraben zur Ableitung des RW in den Kortelbach, Kronbreite rd. 17 m/ Länge rd. 116 m, Teilbefestigung mit Wasserbausteinen - sonst Gras mit Störsteinen im Sohlbereich
- Drosselbauwerk mit Vorkammer, dauereingestaute MID DN 400, Qdr = 240 l/s, Abmessungen Bauwerk außen > Breite = 4,70 m/ Länge = 10,60 m/ Tiefe = 6,31 m
- Ableitungskanal DN 700 mit rd. 80 m Länge und Anschluss an den Bestandskanal LOS 1.2
- Erstellung von Baustraßen/ Betriebswegen
Bauzeit: von 2. Quartal 2017 bis 2.Quartal 2019

RÜ einschl. M- und E-Technik SKU und RÜ:
- Änderungsanzeige einreichen Sommer 2016
- Abmaße Breite = 9,00 m/ Länge = 14,00 m/ Tiefe = 6,00 m
Bauzeit: vom 2. Quartal 2018 bis 1. Quartal 2019
Inbetriebnahme: Gesamtanlage 3. Quartal 2020