Geplante Baumassnahmen

Hier finden Sie Informationen über unsere geplanten Baumassnahmen.

Art und Umfang der Leistungen

Die offene Abwasserableitung im Einzugsgebiet des Dattelner Mühlenbachs ist durch ein bachparalleles Abfangsystem zu ersetzen. Danach sind eventuelle Mischwasserentlastungen in das Gewässer in Regenwasserbehandlungsanlagen so zu behandeln, dass für einen ausreichenden Schmutzfrachtrückhalt gesorgt ist. Mischwasserüberläufe in das Gewässer sind außerdem so zu begrenzen, dass eine hydraulische Überlastung der Gewässer vermieden wird. Im Rahmen des Gesamtvorhabens sind entlang des Dümmerbachs folgende Bauwerke herzustellen:

- ca. 1.600 m Abwasserkanäle DN 600 bis DN 2200 aus Stahlbeton in offener Bauweise

- ca. 150 m Abwasserkanal DN 1600

- 12 Ortbetonschächte, 20 Fertigteilschächte und 13 Standardschächte, teils mit Anschlüssen bestehender Mischwasserkanäle DN 500 bis DN 1800- 1 Drosselbauwerk aus Ortbeton inkl. Stahlbau und Ausrüstung- 1 Regenüberlaufbauwerk aus Ortbeton mit Zulaufkanal DN 3000 und inkl. Stahlbau

- 1 Entlastungsbauwerk aus Ortbeton im Hochwasserrückhaltebecken

Der Rohrvortrieb ist auf einer Länge von ca. 150m DN 1600 unter der Castroper Straße in Datteln. Bauzeit: 4. Quartal 2017 bis 2. Quartal 2019

Daten 1. bis 3. Bauabschnitt, Sohlvertiefung von km 4,40 bis km 6,30.

Beschreibung:
- Länge des Gewässeranschnitts ca. 1.900 m.
- Vertiefung des Gewässers zur Wiederherstellung der natürlichen Vorflut, welche aufgrund der Einwirkungen der bergbaubedingten Senkungen nicht mehr gegeben ist.
- Bodenaushub ca. 110.000 m³.
- Querung von Versorgungsleitungen (1 Ferngasleitung DN 300, Wasserstoff, AIR LIQUIDE, 1 Ferngasleitung DN 400, Westgas GmbH, 2 Ferngasleitung DN 100, Cumol und Benzol, Infracor GmbH) durch eine Verrohrung des Gewässers (DN 3,2 m, L= 20,0 m) im geschlossenen Rohrvortriebsverfahren.
- Vorlaufend zum Gewässerumbau: Bauliche Ertüchtigung und Umbau von 5 Brückenbauwerken zur Anpassung an die neuen statischen Erfordernisse (tieferer Gewässereinschnitt).
- Besonderheiten: Der Gewässerumbau dient vorrangig zur Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit, um die natürliche Migration der im Gewässer lebenden Organismen zu ermöglichen. Ziel ist es u.a., die Zielvorgaben der EU-WRRL nach Umsetzung der Baumaßnahme zu erreichen.

Bauzeit: 3. Quartal 2016 bis Ende 2018

Verschleiß- und alternsbedingt steht eine Erneuerung zahlreicher Anlagenteile aus, um einen sicheren und effizienten Anlagenbetrieb gewährleisten zu können. Neben den baulichen Sanierungs- und Umbauarbeiten auf der Gesamtanlage ist die Erneuerung der Maschinentechnik und der Verfahrens- und Prozesstechnik erforderlich. Die Erneuerung des Prozessleitsystems und der Niederspannungsanlage einschließlich der Automatisierung ist ebenfalls notwendig, da die vorhandenen Systeme nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen. Ebenso wird das Betriebsgebäude komplett umgebaut.

Baubeginn: Ende 2016 / Anfang 2017

Ökologische Verbesserung, Bauabschnitt 2:
- Ausbau der Sohlschalen auf 300 m
- Spundwand und Wegebau auf 250 m
- Errichtung zweier Brückenbauwerke
- 2 Sohlgleiten
- Verdämmung eines Durchlasses auf 200 m
- Pflanzarbeiten

Baubeginn 3. Quartal 2017


Ökologische Verbesserung, Bauabschnitt 3:
- Ausbau der Sohlschalen auf 300 m
- Ökologische Verbesserung und Bodenumlagerung auf 300 m
- Deichbauarbeiten
- Bau eines Geröllfangs

Baubeginn 3. Quartal 2018

Abwasserkanal Sellmannsbach, Entwurfsabschnitt 2, mit Bau des Stauraumkanal Gelsenkirchen-Wiesmannstraße:

- Kanalbau DN 2.200 und DN 2.400, Rohrvortrieb, ca. 1.000 m, Verlegetiefen bis 14 m
- 10 Schachtbauwerke (Gründungstiefen bis 16 m)
- Unterquerung DB- und Werksgleise
- Bau eines Entlastungsbauwerks
- Bau eines Schmutzwasserpumpwerks

Baubeginn in 2017

Am Sälzerbach wird parallel zum Gewässer auf einer Länge von ca. 380 Meter ein Qmax-Kanal DN 3200 im Vortriebsverfahren hergestellt. Somit wird künftig das Abwasser über die Abwasserkanäle Borbecker Mühlenbach und Berne Unterlauf zum Abwasserkanal Emscher geleitet.

Zur Behandlung des Mischwassers wird ein Regenüberlaufbecken mit einem Behandlungsvolumen von ca. 5.000 m3 errichtet. Der klärpflichtige Anteil wird über den Drosselkanal über die Abwasserkanäle Borbecker Mühlenbach und Berne Unterlauf ebenfalls zum Abwasserkanal Emscher fließen.

Technische Daten:

- Abwasserkanäle: ca. 460 m DN 3200 in Tiefen zwischen 10 m und 17 m, ca.   38 m DN 500 in einer Tiefe von 17 m
- Schachtbauwerke: insgesamt 4 Schachtbauwerke
- Regenüberlaufbecken: Behandlungsvolumen ca. 5.000 m3, Drosselabfluss 600 l/s

Baubeginn: 2. Quartal 2017

Bauzeit: ca. 2 Jahre

Bezeichnung
Um die Entflechtung des Kortelbaches voranzutreiben, ist vorgesehen den Bau der Regenwasserbehandlungsanlage (Pro. 2.139) in zwei Abschnitte zu unterteilen. Bau des SKU bis zum Schacht A337 und den Bau des RÜs.

Beschreibung
Regenwasserbehandlungsanlage SKU:
- rd. 300 m DN 2400  sowie rd. 90 m DN 2600 Kanalquerschnitt, mittlere Tiefe rd. 4,60 m u. 
  GOK, 2 Schachtbauwerke
- Entlastungbauwerk mit rd. 23 m Schwellenlänge, eigebauter Tauchwand sowie Höhenstandsmessung, Abmessungen Bauwerk außen > Breite = 4,70 m/ Länge = 25,30 m/ Tiefe = 4,86 m
- Entlastungsgraben zur Ableitung des RW in den Kortelbach, Kronbreite rd. 17 m/ Länge rd. 116 m, Teilbefestigung mit Wasserbausteinen - sonst Gras mit Störsteinen im Sohlbereich
- Drosselbauwerk mit Vorkammer, dauereingestaute MID DN 400, Qdr = 240 l/s, Abmessungen Bauwerk außen > Breite = 4,70 m/ Länge = 10,60 m/ Tiefe = 6,31 m
- Ableitungskanal DN 700 mit rd. 80 m Länge und Anschluss an den Bestandskanal LOS 1.2
- Erstellung von Baustraßen/ Betriebswegen
Bauzeit: von 2. Quartal 2017 bis 2.Quartal 2019

RÜ einschl. M- und E-Technik SKU und RÜ:
- Änderungsanzeige einreichen Sommer 2016
- Abmaße Breite = 9,00 m/ Länge = 14,00 m/ Tiefe = 6,00 m
Bauzeit: vom 2. Quartal 2018 bis 1. Quartal 2019
Inbetriebnahme: Gesamtanlage 3. Quartal 2020