Hamm: Lupia ist wieder im Wasser

Hamm. „Lupia“ ist wieder in Betrieb – am frühen Ostersonntag startete die beliebte Lippefähre um 7 Uhr in die neue Saison 2018. Friedhelm Jasper, Leiter des Betriebsbauhofs des Lippeverbandes in Hamm, gab zusammen mit sechs Frühaufstehern am Schloss Oberwerries den Startschuss.

Die ersten Lupia-Passagiere in 2018 (Foto: EGLV).

Die ersten Lupia-Passagiere in 2018 (Foto: EGLV).

Die ersten Benutzer bekamen von Friedhelm Jasper eine kleine Überraschung – und zu Ostern natürlich auch einen Schoko-Hasen. Wie bereits im vergangenen Jahr gehörte dabei Ingo Teßmer mit seiner Familie zu den ersten Benutzern der Lupia.

Hintergrund:
Am 25. April 2013 wurde die Fähre offiziell getauft. Vorausgegangen war ein Namenswettbewerb, an dem sich viele Hammer Bürgerinnen und Bürger beteiligt hatten. Die Wahl fiel auf „Lupia“, den römischen Namen für die Lippe, weil die Fährverbindung über den Fluss zugleich in die neue Römer-Lippe-Route eingebunden ist. Dieser Fernradweg von Xanten bis Detmold wurde fast zeitgleich mit dem Fährbetrieb eröffnet und erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit. Die Fähre wurde im Rahmen des LIFE+ Projektes Lippeaue installiert und gefördert, von der Stadt Hamm und dem Lippeverband mitfinanziert.

Lippeverband
Der Lippeverband ist ein öffentlich-rechtlicher Wasserwirtschaftsverband für das Einzugsgebiet der mittleren und unteren Lippe und wurde 1926 gegründet. Seine Aufgaben sind in erster Linie die Abwasserentsorgung und -reinigung, Hochwasserschutz durch Deiche und Pumpwerke und die Gewässerunterhaltung und -entwicklung. Dazu gehört auch die ökologische Verbesserung technisch ausgebauter Nebenläufe. Darüber hinaus kümmert sich der Lippeverband in enger Abstimmung mit dem Land NRW um die Renaturierung der Lippe. Dem Lippeverband gehören zur Zeit 155 Kommunen und Unternehmen als Mitglieder an, die mit ihren Beiträgen die Verbandsaufgaben finanzieren.