Regenwassernutzung

In den dicht besiedelten Wohn- und Gewerbegebieten der Region hat das Regenwasser kaum eine Chance, natürlich zu versickern. Meist wird es in die Kanalisation geleitet und anschließend gemeinsam mit dem Schmutzwasser zur Kläranlage transportiert. Diese Vorgehensweise hat eine ganze Reihe von kostspieligen Nachteilen. So müssen beispielsweise Abwasserkanäle deutlich größer ausgelegt werden, damit die Abflüsse auch bei Starkregen sicher bewältigt werden, vergleichsweise sauberes Regenwasser muss durch die Mischung mit Abwasser aufwändig geklärt werden. Darüber hinaus fehlt das entsorgte Regenwasser bei der Neubildung von Grundwasser und der Versorgung von Gewässern mit Oberflächenwasser.

Ein neuer Umgang mit Regenwasser hilft, Gebühren zu sparen und nützt darüber hinaus der Umwelt. Die EMSCHERGENOSSENSCHAFT hat daher mit Kommunen und Land die Zukunftsvereinbarung Regenwasser geschlossen. Innerhalb von 15 Jahren sollen 15 Prozent des Regenwassers von der Kanalisation abgekoppelt werden. Zahlreiche Projekte in der Region zeigen, wie sich dies Konzept erfolgreich umsetzen lässt. Informationen über das Einsparpotenzial, über die unterschiedlichen Methoden der Regenwasserbewirtschaftung und über bereits realisierte Projekte in Ihrer Nähe finden Sie hier.

www.emscher-regen.de

Wenn Sie für Ihr Gelände ebenfalls ein Regenwasserprojekt planen, um Abwasserkosten zu sparen und gegebenenfalls sogar Brauchwasser für Ihren Betrieb zu gewinnen, beraten wir Sie gerne und unterstützen Sie bei der Erstellung einer Machbarkeitsstudie. Bei der Emschergenossenschaft ist darüber hinaus auch eine Förderung des Projekts im Rahmen der Zukunftsvereinbarung Regenwasser möglich.