Kooperationen

Gemeinsame Projekte in der Region und Europa

Der Umbau des Emschersystems wirkt sich auf die Entwicklung der gesamten Region aus. Am Umbau und vor allem an der noch wesentlich weiter angelegten Verwirklichung des Neuen Emschertals sind vielfältige Planungspartner, Wirtschaftsunternehmen und nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger der Region beteiligt. Ein so komplexes und langfristiges Vorhaben ist ohne enge Kooperationen zwischen den Akteuren nicht denkbar. Sie helfen, Kräfte zu bündeln und durch Abstimmung der jeweiligen Aufgaben einen Mehrwert zu generieren.

Deutsch-Niederländische Partnerschaft für verbesserten Hochwasserschutz

Im Einzugsgebiet des Rheins wird von mehreren niederländischen und deutschen Partnern ein Projekt zur nachhaltigen Entwicklung von Hochwasserrückhalteräumen getragen. Gemeinsames Ziel dieses Projekts mit dem Namen SDF (Sustainable Development of Floodplains) ist die Verbesserung des Hochwasserschutzes durch die Schaffung neuer Retentionsräume. Die Kooperation umfasst die gegenseitige Beratung der Regionalpartner sowie die Schaffung eines neuen öffentlichen Bewusstseins für den Hochwasserschutz.

Stadt und Wasser

Im Projekt "Urban Water" arbeiten wir als geschäftsführender Partner mit französischen, schottischen und niederländischen Organisationen zusammen. Ziel ist die Integration der Wasserwirtschaft in die Stadtentwicklung, beispielsweise durch Maßnahmen, die Wasser zur gestalterischen Aufwertung nutzen und gleichzeitig die Gefahren durch Hochwasserereignisse minimieren oder die Wasserqualität verbessern. Aufgrund der hohen Bedeutung des Emscher-Umbaus für das Land NRW wird dies Projekt von der Landesregierung unterstützt.

Neuer Umgang mit Regenwasser

Beim Umbau des Emschersystems ist die Abkopplung von Regenwasserabflüssen von der Abwasserableitung ein zentrales Thema. In der 2005 abgeschlossenen „Zukunftsvereinbarung Regenwasser“ haben wir uns mit dem Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gemeinsam das Ziel gesetzt, innerhalb der nächsten 15 Jahre 15 Prozent des Abflusses im Einzugsgebiet der Emscher von der Kanalisation abzukoppeln. Die „Route des Regenwassers“ zeigt an einer Vielzahl von Pilotprojekten, wie diese Aufgabe in der Region beispielhaft gelöst worden ist.

Arbeitsgemeinschaft Neues Emschertal

Im März 2006 haben wir mit dem Regionalverband Ruhr eine Kooperation zur Entwicklung des Neuen Emschertals gegründet. Eine wichtige Arbeitsgrundlage dafür bildet die gemeinsame Schnittmenge der Masterpläne „Emscher Landschaftspark 2010“ und Masterplan „Emscher-Zukunft“. Gemeinsam mit dem Regionalverband Ruhr werden wir nun kommunenübergreifende Projekte in der Region bearbeiten. Hierzu zählen neben der Entwicklung der Emscher-Insel die Begleitung eines Forschungsvorhabens zum Parkpflegemanagement sowie die gemeinsame Kommunikation der Aktivitäten im Neuen Emschertal.

Soziale Stadt NRW

„Soziale Stadt NRW“ steht für Solidarität in der Stadt und mit den Städten. Die Initiative wurde 1993 von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen, um in den benachteiligten Stadtquartieren der Region eine stabilisierende Entwicklung in Gang zu bringen. Am 09.10.2006 haben wir als Träger des Emscher-Umbaus eine Kooperationsvereinbarung mit dem Ministerium für Bauen und Verkehr als federführendem Ressort der Landesregierung abgeschlossen, um gemeinsame Projekte zu entwickeln und umzusetzen.