Die Fortschreibung des Masterplans

Der Masterplan Emscher-Zukunft ist im Dialog mit zahlreichen Akteuren entstanden. Er bietet einen Orientierungsrahmen für das Zusammenwirken von Wasserwirtschaft und Stadt- und Freiraumentwicklung. Das Konzept des Masterplans hat sich in den vergangenen Jahren in vielerlei Hinsicht als Arbeitsgrundlage bewährt. Jetzt gilt es, die Erfahrungen aus den bereits realisierten Projekten zu bündeln und mit den aktuellen Herausforderungen in Übereinstimmung zu bringen – beispielsweise dem demografischen Wandel, dem Klimawandel oder den sich verändernden Ansprüchen der Menschen an ihre Mobilität und ihr Lebensumfeld.

Die Weiterentwicklung des Masterplans soll daher über eine Reihe von Fortschreibungsfenstern erfolgen. Der Schwerpunkt liegt auf teilräumlichen Fortschreibungen unter dem Themendach „Integrale Wasserwirtschaft als Motor der Stadt- und Freiraumentwicklung“. Das erste Modellprojekt hierzu startete in Zusammenarbeit mit der Stadt Herten.

Im Bereich Hochwassermanagement fokussieren wir uns auf das thematische Fortschreibungsfenster „Hochwassermanagement als Kooperationsaufgabe“ – ein wichtiger Aspekt, der schon beim Emscher-Dialog 2013 im Mittelpunkt stand. Die Bereiche Entwicklung und Profilierung der Stadt- und Landschaftsgestalt sowie die Steigerung der touristischen Attraktivität werden im Rahmen des thematischen Fensters „Integraler Gestaltungsansatz für die Emscher und ihre Ufer“ fortgeschrieben. Auch bei den Fortschreibungen des Masterplans ist die enge Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ein zentraler Grundsatz.

Emschergenossenschaft

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Integrale Wasserwirtschaft

Eine integrale Wasserwirtschaft leistet als Motor der Stadt- und Freiraumentwicklung einen bedeutenden Beitrag für das Leben in den Städten von morgen. Voraussetzungen dafür: fachübergreifende und interkommunale Planungen.
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Modellprojekt Stadt Herten

Gemeinsam mit der Stadt Herten hat die Emschergenossenschaft ein Modellprojekt zur integralen Wasserwirtschaft entwickelt – die erste teilräumliche Fortschreibung des Masterplans. Die Potenziale sind überzeugend.
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