Duisburg: Emschergenossenschaft regeneriert Brunnen in Aldenrade

Duisburg. Die Emschergenossenschaft beginnt am Freitag, 16. Februar, mit der Regenerierung zwei ihrer Grundwasserbrunnen in Aldenrade, östlich der Friedrich-Ebert-Straße. Um eine Gefährdung der Fußgänger und Radfahrer zu vermeiden, wird bis zum 2. März der Weg von der Einmündung auf die Friedrich-Ebert-Straße bis zum Spielplatz gesperrt. Die Emschergenossenschaft bittet um Verständnis.

Die für diese Arbeiten nötigen Geräte und Maschinen sind auf Lkw montiert, die in unmittelbarer Brunnennähe aufgestellt werden müssen. Die Anfahrt der Lkw kann nur über den Fuß- und Radweg unterhalb der HOAG-Trasse erfolgen. Aufgrund der Breite der Lkw ist die Benutzung des Fuß- und Radweges daher nicht möglich, ebenso wie das Erreichen eines Teils der Kleingartenanlage. Eine Umleitungsstrecke wird eingerichtet und ausgeschildert.

Staffel von 12 Brunnen
Die Emschergenossenschaft betreibt in Duisburg-Aldenrade eine Staffel von insgesamt 12 Brunnen mit einer Tiefe von jeweils zirka 18 Metern. Diese Brunnen dienen der Grundwasserhaltung und sind entlang der HOAG-Trasse jeweils westlich und östlich der Friedrich-Ebert-Straße angeordnet. Zwei der östlichen Brunnen müssen nun regeneriert werden.

Die Emschergenossenschaft
Die Emschergenossenschaft ist ein öffentlich-rechtlicher Wasserwirtschaftsverband und wurde 1899 als erste Organisation dieser Art in Deutschland gegründet. Ihre Aufgaben sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz.

Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft das Generationenprojekt Emscher-Umbau um, in das über einen Zeitraum von rund 30 Jahren prognostizierte 5,266 Milliarden Euro investiert werden. Diese Kosten werden zu rund 80 Prozent von den Mitgliedern der Emschergenossenschaft getragen, d.h. von Bergbau, Industrie und Kommunen. Knapp 20 Prozent steuern das Land NRW und die EU über Fördermittel bei.

Voraussichtlich Ende 2020 soll die Emscher, einst der „dreckigste Fluss Europas“, weitestgehend wieder vom Abwasser befreit sein und – wo der Platz es zulässt – naturnah umgestaltet werden.