Herten: Kampfmitteluntersuchungen erfordern Straßensperrungen

Herten. Im Rahmen der Kanalbauarbeiten im Bereich des Backumer Bachs führt die Emschergenossenschaft demnächst Kampfmitteluntersuchungen durch. Dafür wird ab dem 14. Februar die Uhlandstraße für voraussichtlich drei Wochen gesperrt. Dies ist jedoch nicht die einzige Sperrung, die ansteht.

Ebenfalls wegen Kampfmitteluntersuchungen, diesmal am Resser Bach, muss ab dem 14. Februar der Fußweg zwischen dem Danziger Ring und der Herner Straße für knapp vier Wochen gesperrt werden.

Die Emschergenossenschaft bittet Bürger und Anwohner um Verständnis für etwaige Unannehmlichkeiten.

Die Emschergenossenschaft
Die Emschergenossenschaft ist ein öffentlich-rechtlicher Wasserwirtschaftsverband und wurde 1899 als erste Organisation dieser Art in Deutschland gegründet. Ihre Aufgaben sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz.

Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft das Generationenprojekt Emscher-Umbau um, in das über einen Zeitraum von rund 30 Jahren prognostizierte 5,266 Milliarden Euro investiert werden. Diese Kosten werden zu rund 80 Prozent von den Mitgliedern der Emschergenossenschaft getragen, d.h. von Bergbau, Industrie und Kommunen. Knapp 20 Prozent steuern das Land NRW und die EU über Fördermittel bei.

Voraussichtlich Ende 2020 soll die Emscher, einst der „dreckigste Fluss Europas“, weitestgehend wieder vom Abwasser befreit sein und – wo der Platz es zulässt – naturnah umgestaltet werden.