Herten: Emschergenossenschaft bietet neue Bürgersprechstunden an

Herten. Die Emschergenossenschaft bietet im Zuge der Kanalbauarbeiten am Resser Bach und am Backumer Bach ab Januar 2018 weitere Bürgersprechstunden an: Diese finden jeweils am 10. Januar, 7. Februar und 7. März von 16 bis 18 Uhr im Baubüro der Emschergenossenschaft an der Ecke Uhlandstraße/Kleiststraße statt.

Am Resser Bach (Foto: Katrin Schnelle/EG)

Am Resser Bach (Foto: Katrin Schnelle/EG)

Den Anwohnerinnen und Anwohnern wird hierbei Gelegenheit gegeben, sich direkt an die Projektleitung zu wenden, um ggf. durch die Baustelle entstehende Beeinträchtigungen etc. zu besprechen.

Die Emschergenossenschaft
Die Emschergenossenschaft ist ein öffentlich-rechtlicher Wasserwirtschaftsverband und wurde 1899 als erste Organisation dieser Art in Deutschland gegründet. Ihre Aufgaben sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz.

Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft das Generationenprojekt Emscher-Umbau um, in das über einen Zeitraum von rund 30 Jahren prognostizierte 5,266 Milliarden Euro investiert werden. Diese Kosten werden zu rund 80 Prozent von den Mitgliedern der Emschergenossenschaft getragen, d.h. von Bergbau, Industrie und Kommunen. Knapp 20 Prozent steuern das Land NRW und die EU über Fördermittel bei.

Voraussichtlich Ende 2020 soll die Emscher, einst der „dreckigste Fluss Europas“, weitestgehend wieder vom Abwasser befreit sein und – wo der Platz es zulässt – naturnah umgestaltet werden.