Gelsenkirchen: Weg entlang des Lanferbachs wird demnächst erneuert

Gelsenkirchen. Aufgrund von notwendigen Wegebaumaßnahmen der Emschergenossenschaft entlang des Lanferbaches im Bereich der Rungenberghalde in Gelsenkirchen-Buer kommt es zu Einschränkungen der fußläufigen Zuwegung zur Halde. Die Baumaßnahme beginnt am Montag, 13 November, und dauert voraussichtlich bis Mitte Dezember. Die Emschergenossenschaft bittet um Verständnis.

Der betroffene Weg ist bei Regen immer wieder dermaßen verschlammt, dass er für die Dienstwagen der Emschergenossenschaft nicht mehr befahrbar ist. Zudem sind die Fahrspuren so tief, dass die Gefahr besteht, mit einem PKW aufzusetzen.

Aufgrund der Baumaßnahme ergeben sich im Bereich des südlichen Endes der Eschweilerstraße zeitweilige Einschränkungen der Nutzbarkeit des fußläufigen Zuganges zur Halde – bedingt durch Materialtransporte und den Einsatz von Baugeräten. Im Rahmen der Bautätigkeit wird die Emschergenossenschaft dennoch darauf achten, die Einschränkungen jeweils so gering wie möglich zu halten.

Die Emschergenossenschaft
Die Emschergenossenschaft ist ein öffentlich-rechtlicher Wasserwirtschaftsverband und wurde 1899 als erste Organisation dieser Art in Deutschland gegründet. Ihre Aufgaben sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz.

Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft das Generationenprojekt Emscher-Umbau um, in das über einen Zeitraum von rund 30 Jahren prognostizierte 5,266 Milliarden Euro investiert werden. Diese Kosten werden zu rund 80 Prozent von den Mitgliedern der Emschergenossenschaft getragen, d.h. von Bergbau, Industrie und Kommunen. Knapp 20 Prozent steuern das Land NRW und die EU über Fördermittel bei.

Voraussichtlich Ende 2020 soll die Emscher, einst der „dreckigste Fluss Europas“, weitestgehend wieder vom Abwasser befreit sein und – wo der Platz es zulässt – naturnah umgestaltet werden.