Dinslaken: Emscher-Gold von der Mündung

Dinslaken. Nein, bei den Umbauarbeiten an der Emscher hat die Emschergenossenschaft (leider) keinen Schatz gefunden – vielmehr gibt es aber eine gute Nachricht für alle Honig-Freunde: Emscher-Gold ist ein leckerer Honig, den man ab sofort im Café am Hof Emschermündung in Dinslaken erhalten kann. Erzeugt wird das Produkt direkt vor Ort vom Imker-Verein Dinslaken. Mehr darüber und die anderen Projekte am Hof Emschermündung können Interessierte am kommenden Sonntag, 8. Oktober, beim Herbstfest auf dem Hof erfahren.

Foto des Emscher-Goldes (Foto: Emschergenossenschaft).

Foto des Emscher-Goldes (Foto: Emschergenossenschaft).

Der Imker-Verein Dinslaken ist einer der Partner der Emschergenossenschaft auf der Hofanlage. Hobby-Imker Harald Bihn ist Vorsitzender des Vereins und „betreut“ die Bienen vor Ort. Mehr über Bienen und Honig können Interessierte am Sonntag, 8. Oktober (11 bis 18 Uhr), erfahren: Die Emschergenossenschaft und ihre Partner laden zum Herbstfest auf den Hof Emschermündung ein. Dabei können sich die Besucher unter anderem über die Bienenzucht informieren – und sich eventuell mit dem einen oder anderen Glas „Emscher-Gold“ eindecken.

Darüber hinaus gibt es Infostände der Emschergenossenschaft, der VHS sowie der Stadt Dinslaken, eine Pflanzentauschbörse und verschiedene Aktionen des NABU. Sevengardens stellt seine Projekte vor und färbt Wolle. Kinderaktionen und ein gastronomisches Angebot zu familienfreundlichen Preisen runden das Programm ab.

Der Hof Emschermündung befindet sich am Hagelkreuz 20 in Dinslaken und ist auch während der Bauarbeiten der Emschergenossenschaft im Bereich der Hagelstraße erreichbar.

Die Emschergenossenschaft
Die Emschergenossenschaft ist ein öffentlich-rechtlicher Wasserwirtschaftsverband und wurde 1899 als erste Organisation dieser Art in Deutschland gegründet. Ihre Aufgaben sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz.

Seit 1992 plant und setzt die Emschergenossenschaft das Generationenprojekt Emscher-Umbau um, in das über einen Zeitraum von rund 30 Jahren prognostizierte 5,266 Milliarden Euro investiert werden. Diese Kosten werden zu rund 80 Prozent von den Mitgliedern der Emschergenossenschaft getragen, d.h. von Bergbau, Industrie und Kommunen. Knapp 20 Prozent steuern das Land NRW und die EU über Fördermittel bei.

Voraussichtlich Ende 2020 soll die Emscher, einst der „dreckigste Fluss Europas“, weitestgehend wieder vom Abwasser befreit sein und – wo der Platz es zulässt – naturnah umgestaltet werden.