Dinslaken: Treibgut von der Emschermündung wird zu Skulpturen verarbeitet

Dinslaken. In Kooperation mit „Wasserfrosch Naturerlebnis“ hatte die Emschergenossenschaft bereits im Sommer Treibgut etc. im Bereich der Emschermündung sammeln lassen. Dieses wurde zwischenzeitlich in Jutesäcke verpackt und in den Rotbach gelegt, wo es durch den roten Sand des Gewässers eingefärbt wurde.

An diesem Samstag, 16. September, werden die mittlerweile wieder an Land gezogenen Exponate im Hof Emschermündung zu Skulpturen verarbeitet: von 14 bis 17 Uhr am Hof Emschermündung, Am Hagelkreuz 20, in Dinslaken (Zufahrt ist trotz Baustelle frei). Die Teilnahme ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Geleitet wird die Aktion von der studierten Biologin und Naturerlebnis- und Gewässerpädagogin Petra Sperlbaum. Ihr zur Seite stehen Andreas Maurer, Doris Maria Moormann-Goltz und Jean-Sebastien Turmeau.

Rückblick: Besucht wurde bei der ersten Aktion im Juli unter dem Motto „Neue Emschermündung trifft Rotbach“ zunächst der noch bestehende Deich des Rheins, der bald von der Emscher durchbrochen wird. Dies war schon der erste Teil des Erlebens: Landschaft sichtbar machen. Die Besucher sammelten dabei fleißig Fundstücke. Hölzer, Stämme, Muscheln und was es sonst noch gibt. Dies alles wurde dann in Jutesäcke verpackt und in den Rotbach gelegt, dort schließlich eingefärbt.

Die nun entstehenden Skulpturen werden jeweils Unikate sein – sie bilden zugleich die erste Ausstellung im offenen Ateliergarten am Hof Emschermündung. „Wasserfrosch Naturerlebnis“ und Emschergenossenschaft hoffen auf zahlreiche Teilnehmer.